Losgelöstsein durch eigenes Bemühen - SuE (alle)

Devino M., Freitag, 25. August 2017, 02:49 (vor 179 Tagen) @ Devino M.

Die Strahlen und die Einweihungen -
Einweihung IV. Die Grosse Entsagung oder Kreuzigung

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2500/file2526.html

Ich möchte euch bitten, über diese Einweihung der Entsagung nachzudenken und in eurem täglichen Leben immer daran zu denken, dass dieser Vorgang, der die Kreuzigung des niederen Selbstes mit sich bringt, nur durch die tägliche Übung der Loslösung möglich gemacht wird. Das Wort «Loslösung» ist im Osten der Ausdruck für unser Wort «Entsagung». Das ist der praktische Nutzen solcher Auskunft, wie ich sie euch hier gegeben habe. Auch möchte ich euch bitten (so seltsam es auch scheinen mag), euch an die Kreuzigung zu gewöhnen, wenn ihr dieses Wort benützen wollt; euch ans Leiden mit Losgelöstsein zu gewöhnen, immer wissend, dass die Seele überhaupt nicht leidet und dass es für den Meister, der Befreiung erreicht hat, kein Leid und keine Todesqual gibt. Jeder einzelne der Meister hat allem, was materiell ist, entsagt. Sie wurden aus den drei Welten durch ihr Eigenes Bemühen herausgehoben; sie haben sich von allen Behinderungen losgelöst; sie haben die Hölle hinter sich gelassen und die Worte «Geister, die im Gefängnis sind» beziehen sich nicht mehr auf sie. Sie taten dies nicht für selbstsüchtige Zwecke. In den frühen Tagen auf dem Probepfad steht selbstsüchtiges Streben im Bewusstsein des Aspiranten zuvorderst; jedoch, während er den Pfad und auch den Pfad der Jüngerschaft geht, lässt er alle solchen Beweggründe hinter sich (eine geringere Entsagung) und sein einziges Ziel beim Suchen der Befreiung und der Freiheit von den drei Welten besteht darin, der Menschheit beizustehen und zu helfen. Diese Hingabe an das Dienen ist das Merkmal der Hierarchie.
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Noch weiter besehen in der Hinsicht, dass es vorrangig sogar darum geht, einzusehen, dass es keine Kluft gibt, und dies der wesentliche Sinn und Großteil allen Bestrebens ist, wäre also dann entscheidend auch das eigene Bemühen in den Vordergrund zu stellen.

So lange es natürlich selbstsüchtig durchdrungen und nicht seelendurchdrungen ist, kann es natürlich nirgends hinführen und würde durch ein gesteigertes Verlangen sogar von einem nur fort zu irgend einem Naturtreiben letztlich hingleiten. Ist es doch soweit seelendurchdrungen, dann ist das eigene Bemühen gänzlich entscheidend, denn es bildet genau den Rahmen, der als Aufhängung letztlich für einen selber dient.

Denn alles was nicht aus eigenem Bemühen gründet, und eine andere Quelle voraussetzt, wird lediglich zu einem Teil der jeweiligen Quelle. Entscheidend ist dieses wohl auch erst ab der 4.Einweihung, da es elementar dann um den Aufbau der eigenen Monade geht. Ab der 3.Einweihung beginnt es aber durchaus eine gewisse Rolle zu spielen, allerdings auch ebenso schon zuvor, damit man überhaupt dorthin gelangt. Nur ist es dann mehr so, herauszufinden, was es alles nicht ist und diesem zunächst zu entsagen. Denn alles was für einen letztlich zählt, ist allem voran das, was man selbst errungen hat und was als Teil eigenen Bemühens dann einem zufällt, statt von einem weg dorthin, woraus es nach jeweiligem Bemühen begründet hervorging.


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