Buddha: Der Glaube anderer Leute (alle)

Devino M., Sonntag, 27. August 2017, 01:24 (vor 271 Tagen) @ Devino M.

"Glaubt den Schriften nicht, glaubt den Lehren nicht, glaubt auch mir nicht. Glaubt nur das, was ihr selbst sorgfältig geprüft und als euch selbst und zum Wohle dienend erkannt habt."

- Buddha -
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Was geht uns der Glaube irgend Jemandes überhaupt an? Denn für uns selbst gesehen, ist der Glaube der Anderen, wenn wir ihn einfach nur für uns übernehmen wollten, sicherlich von überhaupt keinem Wert und wäre auch kein Glaube, außer an den vielleicht noch, dessen Glauben wir für uns annehmen wollten.

Es ist wie mit dem Wissen hinsichtlich irgend eines Gegenstandes, was uns den Umgang mit diesem ermöglicht. So hat der Glaube nur das, was in ihm steckt. Also so viel, wie wir ihn entwickelt haben.

Glaube versetzt Berge? Welche Berge denn, wenn man nicht wüsste, was ein Berg z.B. überhaupt ist? Vielleicht ist der Glaube so viel wie, das einbringen unseres Höchsten Selbst, in das, worauf der Glaube sich richtet. D.h. also dieser höchste Punkt, der eingebracht wird, müsste ähnlich wie das Wissen zu einem gewissen Gegenstand, dieses jeweilige erkennen und einsehen und damit vollständig umgehen können, um diesen wie einen Berg versetzen zu können nach seiner Weise.

Daher ist es albern zu meinen, es hätte für uns irgend eine Bedeutung was Irgendwer glaubt. Noch mehr vor allem, wenn man meinte Irgendwen in seinem Glauben beeinflussen zu müssen oder zu wollen. Es ist Jemandes eigene Stärke, wenn ein starker und tragender Glaube vorhanden ist, oder Jemandes Schwäche, wenn sein Glaube von allerlei anderem abhängig sei und sich nach allem möglichem richtet, doch nichts zu verrichten vermag...


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