Die Kluft zwischen Gesehenem und Gehörtem - KiW 14:1:1 (alle)

Devino M., Donnerstag, 14. September 2017, 02:26 (vor 400 Tagen) @ Devino M.

Ein Kurs in Wundern - T 14:1:1

Wenn du gesegnet bist und es nicht erkennst, so musst du lernen, dass es so ist. Erkenntnis wird nicht gelehrt, aber ihre Bedingungen müssen erworben werden, denn diese sind es, die weggeworfen wurden. Du kannst segnen lernen und kannst nicht geben, was du nicht hast. Wenn du also Segen gibst, muss er zuerst zu dir gekommen sein. Und du musst ihn auch als deinen angenommen haben, denn wie sonst könntest du ihn verschenken? Deshalb bieten Wunder dir das Zeugnis an, dass du gesegnet bist. Wenn das, was du anbietest, vollständige Vergebung ist, dann musst du die Schuld losgelassen haben, indem du die Sühne für dich angenommen und gelernt hast, dass du schuldlos bist. Wie könntest du lernen, was für dich getan worden ist, ohne dass du es erkanntest, wenn du nicht tust, was du zu tun hättest, wäre es für dich getan worden?
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Beim Geben, ohne Empfangen zu haben, mag es ja noch für jedermann einleuchtend erscheinen, wie der Zusammenhang sei. Doch wie steht es um den Segen? Wenn man glaubte, es wäre möglich einen Segen zu schenken, ohne diesen empfangen zu haben? So glaubte man auch zugleich, der Segen wäre nichts an sich sodann.

JA, es wäre wohl gar nicht verkehrt, zunächst anzunehmen, dass wohl alles was besteht von Gott sei, und eine sich selbst verschenkende Schöpfung in der Weise darstellt. Doch hätte es auch keine wirkliche Kraft, wenn man glaubte tatsächlich etwas Geben zu können, ohne es wirklich in Empfang genommen zu haben.

Vergleichbar wäre es mit bloßer Überzeugung, und mit einer völligen Gewissheit, weil man selber etwas gesehen und erlebt hat. Man kann also etwas, was man vollständig kennen gelernt hat, anders vertreten, als wenn man bloß davon gehört hätte.

So ist es auch mit dem, was man tut, indem man etwas erlernt hat, oder etwas sagt, ohne es selbst zu tuen. Man lehrt doch immer mehr das und was man wie gelernt hat, und nicht so sehr dann das, was oder wie etwas sein sollte, weil man es eigentlich lieber gehabt hätte u.ä.

Ein jedes Beispiel einer größeren Tat eines beeindruckenden Menschen, ist auch zugleich ein Beispiel für das, was derjenige empfangen und angenommen hat. Sonst wäre es diesem gar nicht möglich gewesen, etwas außergewöhnliches zu geben und zu vertreten, mit allem, was sich ihm an Möglichkeiten geboten hatte.

Oft stellt also die eigentliche Leistung desjenigen das Empfangen können dar, das Geben ergibt sich möglicherweise von selbst. Einfach durch den tiefen Wunsch dieses anderen ebenso zu ermöglichen. Ja durch dieses aufzeigen der Möglichkeiten, tritt dann letztlich auch nur ein vollständiges akzeptieren des Möglichen und eine Art von Manifestationsschritt all dessen ein, was bereits vorhergegangen ist und im tiefen Glauben zu keimen weit früher begonnen hatte und so Schritt für Schritt folgen, um dieses dann zur vollständigen Gegenwart zu berufen.


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