Kundgaben & ihre realitätsverändernde Wirkung - KiW 14:11:1 (alle)

Devino M., Donnerstag, 05. Oktober 2017, 01:17 (vor 233 Tagen) @ Devino M.

Ein Kurs in Wundern 14:11:1

Indessen ist der wesentliche Punkt, den du zu lernen hast, dass du nicht weißt. Wissen ist Macht, und alle Macht ist von Gott. Du, der du versucht hast, Macht für dich zu behalten, hast sie "verloren". Du hast die Macht noch, aber du hast so viel zwischen sie und dein Gewahrsein ihrer geschoben, dass du sie nicht nutzen kannst. Alles, was du dir selber beigebracht hast, hat deine Macht zunehmend vor dir verschleiert. Du weißt nicht, was sie ist noch wo sie ist. Du hast einen Anschein von Macht hervorgebracht und eine Schaustellung von Stärke, die so erbärmlich sind, dass sie dich im Stich lassen müssen. Denn Macht ist keine Scheinstärke, und die Wahrheit ist jenseits allen Anscheins. Doch alles, was zwischen dir und der Macht Gottes in dir steht, ist nur, dass du das Falsche gelernt und versucht hast, das Wahre aufzuheben.
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Wen Wahrheit stört, der hat sie wohl noch nicht gehört!

Natürlich fragt man sich schonmal, was man kundtuen soll, und was nicht. Natürlich ist man offen und angreifbar, mit allem und je mehr man von sich kundtut, und dies ist ja auch mit allem so, was man tut. Auch ist je mehr Wissen bekannt gegeben wird, gerade okkultes und technisches Wissen über die Anwendbarkeit gewisser Dinge, immer wieder eine Möglichkeit des Missbrauchs damit verbunden, und wie es in selbstsüchtiger Weise angewendet werden könnte dadurch leicht eröffnet.

Ein einfaches Beispiel wäre, etwas ist längst im Raum (und das ist mit fast allem so, ehe es bekannt und erkannt wird), und für jeden Beteiligten der offen dafür ist, ist es auch offenbar, und so bleibt es ohne weitere Reaktionen zunächst im Raum stehen. Doch sobald es kundgetan wird, zeichnen sich oft allerlei Kleingeister damit aus, dass sie gar nicht anders können als darauf unbedingt zu reagieren (obwohl vielen Beteiligten dieses ja nicht einmal neu ist, und allein daher schon wenig Grund für eine Reaktion daraufhin besteht, auch wenn etwas durch Kundgebung sich verändern sollte und anders, meist von oben/unten nach links/rechts dann umpositioniert ist).

Viele mögen meinen, die Meister der Weisheit schwebten bloß über den Dingen und spielen die großen feinen Herren. Nun, in der Summe ihrer Gesamtheit und Wesenheit mag es durchaus zutreffend sein. In dem Werk ihrer Hände sind sie jedoch meist die größten aufopfernden Diener und denken am wenigsten daran sich in irgendeiner Weise bedienen zu lassen.

Sie gehen eher noch überall hin und rein, wo sie gebraucht werden und wo ein Mann fehlt um etwas abzudecken. Und sie denken überhaupt nicht daran, etwas für sich zu behalten oder zu tun, noch Achtung, Anerkennung oder Lohn dafür zu erhalten. Gerade dadurch sind sie auch frei von allem, und haben stets ihren Beitrag mehr als geleistet und vollbracht.

Es ist wohl wahr, man braucht sich weder alles bieten lassen, noch sich allerlei gefallen zu lassen. Doch trifft es für jedermann sonst auch zu, und wenn es jedem so Zuteil ist, kann man auch von keinem erwarten, dass sie sich als Anti-Rebellen positionieren bräuchten! Und ehe man den Rebellen überall raushängen lassen sollte, bliebe dann zuerst zu prüfen, ob man überhaupt seinen eigenen Hausaufgaben gemacht hat.

Eine Sache ist es also, wenn man systemseitige Absurditäten damit aushebelt oder aufzuheben sucht, was anderes aber, ob man selber nur irgendwo hin- und reingegangen ist, wo man weder darum gebeten wurde noch danach irgendwer verlangt oder gerufen hat, um dort nicht viel mehr als den Widersacher abzugeben, und so mehr störend als in irgend einer Weise helfend unterwegs dadurch und damit wäre...


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