Um der Sache Willen - KiW 15:2:4 (alle)

Devino M., Montag, 09. Oktober 2017, 01:11 (vor 314 Tagen)

Ein Kurs in Wundern - T 15:2:4

Du merkst nicht, wie sehr du deine Brüder dadurch missbraucht hast, dass du sie als Quelle zur Unterstützung des Ego angesehen hast. Folglich legen sie in deiner Wahrnehmung Zeugnis für das Ego ab und scheinen Gründe dafür zu liefern, es nicht loszulassen. Doch sind sie weitaus stärkere und überzeugendere Zeugen für den Heiligen Geist. Und sie unterstützen Seine Stärke. Deshalb ist es deine Entscheidung, ob sie das Ego oder den Heiligen Geist in dir unterstützen. Du wirst durch ihre Reaktion merken, für wen du dich entschieden hast. Ein Gottessohn, der durch den Heiligen Geist in einem Bruder befreit wurde, wird immer als solcher wahrgenommen. Er kann nicht verleugnet werden. Wenn du unsicher bleibst, liegt es nur daran, dass du keine vollständige Befreiung gegeben hast. Und deshalb hast du dem Heiligen Geist nicht einen einzigen Augenblick vollständig gegeben. Denn wenn du es getan hast, wirst du sicher sein, dass du es getan hast. Du wirst sicher sein, weil der Zeuge für Ihn so deutlich von Ihm sprechen wird, dass du hören und verstehen wirst. Du wirst so lange zweifeln, bis du einen einzigen Zeugen hörst, den du durch den Heiligen Geist gänzlich befreit hast. Und dann wirst du nicht mehr zweifeln.
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Ja, im Grunde genommen, mit jeder Rollenzuteilung ist es doch auch so, dass man irgendwen für irgendetwas bis zu einem gewissen Grad beansprucht, oft sogar auch ganz unbewusst. Vielleicht ist der ein oder andere damit sogar einverstanden, weil dies als ein Teil der eigenen Identität angesehen und angenommen wird.

Doch wüsste ein jeder von den Alternativen, oder auch nur davon, was er sonst noch wo alles ist, so sähe die Welt wohl anders aus. Allerdings, wenn man auch nicht einverstanden wäre, und weiß doch nicht wer und was man ist, dann kann man auch nicht das vertreten, wovon man nichts weiß.

Genau genommen halten sich alle gern gegenseitig selber in Ketten, und vergewissern sich dadurch der Unmöglichkeit des Entrinnens, weil sie diese nicht außer acht lassen möchten. Denn wer sollte auf die Ketten sonst achten, wenn sie nicht selber darauf aufpassen und diese außer acht lassen würden?!

Natürlich könnte vieles so viel einfacher sein. Es bräuchte nur weniger darauf geachtet werden, sich ständig mit anderen messen und vergleichen zu wollen. Vorteilsbezogene Aktionen sind letztlich solche, die einen immer wieder in Abhängigkeiten zum Umfeld bringen, wenn man versuchte besser daraus hervorzugehen.

Vor allem, wenn man nur noch dann bereit wäre zu agieren, sobald das Umfeld sich in irgend einer Richtung bewegte. Daher ist es sicher jederzeit besser, wenn man um der Sache Willen her sich betätigt. Wir brauchen natürlich nicht fanatische Beispiele aufführen, wo auch dieses allerlei zweckbefremdliche Auswirkungen annehmen kann.

Allen ginge es besser, wenn es allen besser ginge. Wenn alle Zeugen des Besseren wären, wäre es besser für alle. Es braucht des guten Beispiels nicht zu ermangeln, wenn wir uns selbst erlauben eines zu sein...


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