Wenn die Gesetze des Göttlichen regieren - KiW 15:6:5 (alle)

Devino M., Sonntag, 15. Oktober 2017, 02:01 (vor 133 Tagen) @ Devino M.

Ein Kurs in Wundern - T 15:6:5

In der Welt des Mangels hat die Liebe keine Bedeutung, und Frieden ist unmöglich. Denn sowohl Gewinn als auch Verlust werden akzeptiert, und so ist niemand gewahr, dass vollkommene Liebe in ihm ist. Im heiligen Augenblick erkennst du die Idee der Liebe in dir wieder und vereinst diese Idee mit dem Geist, der sie gedacht hat und nicht aufgeben konnte. Dadurch, dass sie in sich selbst bewahrt wird, gibt es keinen Verlust. So wird der heilige Augenblick zu einer Lektion, wie du alle deine Brüder in deinem Geist halten kannst und nicht Verlust erfährst, sondern Vollständigkeit. Und daraus folgt, dass du nur geben kannst. Und das ist Liebe, denn allein das ist natürlich nach Gottes Gesetzen. Im heiligen Augenblick obsiegen die Gesetze Gottes, und nur sie haben Bedeutung. Die weltlichen Gesetze hören auf, noch irgendetwas zu bedeuten. Wenn der Sohn Gottes die Gesetze Gottes als das annimmt, was er freudig will, kann er unmöglich gebunden sein noch irgendwie begrenzt.
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Nach den Gesetzen des Gottes ist jeder mehr, als er tragen könnte. Dadurch begrenzt sich jeder in einer mehr oder weniger natürlichen Weise nur selber mehr, als er sein könnte.

Der Verlust des einen, ist der Gewinn eines anderen. So lehrt die Welt, in der Überzeugung ihrer Begrenztheit. Der Gewinn aller, ist auch der Gewinn des Einzelnen. Gemäß der Lehre der weiter reichenden geistigen und Göttlichen Gesetze.

Wenn der Sohn Gottes sich selbst erkennt, dann erkennt er sich immer als Summe der Sohnschaft, was dann einen Teil seiner Identität bildet. Diese Selbsterkenntnis löst die Beschränktheit der Welt auf und lässt sie wie Schatten verblassen. Wie Schatten, die ihre angsteinflößenden Wirkungen welche durch Assoziationen hervorgebracht werden, verlieren, sobald sie vollständig in Licht gehüllt wurden.

Die Liebe Gottes ist in uns allen, und sie ist es, die uns unsere Freiheit garantiert. Denn was wäre, wenn Gott selbst sich fürchtete durch uns seines Platzes bedroht oder beraubt zu sein, anstelle sich durch uns erweitert zu sehen?

Das kann nicht passieren. Und deswegen können die Gesetze, die die Welt heutzutage diktiert, nicht in dieser Weise die Gesetze des einen Gottes oder des Göttlichen an sich sein. Wir lehren uns unsere Grenzen aufzuzeigen selber, nicht Gott durch oder in uns.

Doch sind wir darüber hinaus auch in der Lage uns die Gesetze Gottes zu eigen zu machen. Es könnte keiner irgendjemandem etwas wegnehmen, wenn keiner daran oder darin einen Glauben setzen würde, und alle lediglich mit Geben beschäftigt wären. Auch könnte dann nirgends irgend ein Mangel entstehen, der uns etwas anderes lehren könnte.


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