Übergang vom Individuum zur Allgemeinheit - KiW 16:6:5 (alle)

Devino M., Mittwoch, 08. November 2017, 00:33 (vor 104 Tagen) @ Devino M.

Ein Kurs in Wundern - T 16:6:5

Du siehst die Welt, die du wertschätzt. Auf dieser Seite der Brücke siehst du die Welt getrennter Körper, die sich in separaten Verbindungen zusammenzuschließen und durch Verlieren eins zu werden suchen. Wenn zwei Individuen eins zu werden suchen, versuchen sie, ihre Größe zu schmälern. Jeder verleugnet seine Macht, denn die separate Verbindung schließt das Universum aus. Weit mehr wird außerhalb davon gelassen als hereingenommen, denn Gott wird außerhalb gelassen und nichts hereingenommen. Wenn eine einzige dieser Verbindungen in vollkommenem Glauben geschlossen würde, würde das Universum in sie eintreten. Doch die besondere Beziehung, die das Ego sucht, schließt nicht einmal ein einziges ganzes Individuum ein. Das Ego will nur einen Teil von ihm und sieht nur diesen Teil, sonst nichts.
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Vieles bleibt daher eine Frage dessen, wie man es angeht. Manches davon auch, ob überhaupt, und an anderem kommt man nicht vorbei bzw. niemand kann an gewissen Dingen herum kommen.

Für eben solche Lektionen gibt es keinen Weg der zu lang wäre, denn dieser ist immer genau so lange, wie man dazu braucht um die Lektion zu erlernen.

Ein nicht geringer Grad an Schwierigkeiten entsteht und besteht an dem Übergang, wo es vom individuellen in etwas gemeinsames übergeht und in allerlei von Allgemeinem mündet.

Im Gegensatz dazu alles bloß zum eigenen Gebrauch zu verwenden, kann genau diese Art des Umganges bereits bedeutet, dass man es gegen andere verwendet. Denn dann ist das Allgemeine nicht nur für einen, sondern für alle da.

Bei vielem kann ein grundsätzlich guter und entwickelter Charakter viel kaschieren und über vieles hinweghelfen. Allerlei Selbstsucht ist in solche Verhältnissen dann nicht bloß eigener Gestaltungsspielraum, der einem zustünde, sondern ggf. Machtmissbrauch u.ä. Wie es sich am Beispiel eines Politikers zeigt, der meint seine individuellen Ansichten wären gleich zu setzen, mit allerlei Staatswesen und Notwendigkeiten des Volkes.

Manches kann man auch nicht vermitteln oder wirklich erklären, noch es in irgend einer Weise geben, wenn es nicht bereits irgendwo gegeben ist, wenn es nicht aus dem eigenen inneren her kultiviert wird. Denn wem nutzt ein guter Charakter eines anderen, wenn nichts daran gesetzt wird, den eigenen Charakter zu entwickeln!? Da kann das Beispiel noch so gut sein, wenn es keinen guten Willen gäbe sich dieses zum Beispiel zu nehmen, dann ist zumindest das Beispiel ebenso gut oder schlecht, wie irgend etwas völlig beliebiges...


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