Zeugnis geben für innerwärts - BG 16:18 (alle)

Devino M., Montag, 27. November 2017, 00:20 (vor 352 Tagen)

Bhagavad Gita 16:18

Yogananda:
Egoistisch, ungestüm, hochmütig, lüstern und leicht erzürnbar, verachten diese boshaften Menschen Mich, der Ich in ihnen und in allen anderen wohne.

Prabhupada:
Verwirrt durch falsches Ego, Stärke, Stolz, Lust und Zorn, werden die Dämonen neidisch auf die Höchste Persönlichkeit Gottes, die in ihrem eigenen Körper und in den Körpern der anderen gegenwärtig ist, und lästern die wirkliche Religion.

Reclam:
Voll Selbstsucht, Anmaßung, Gewalt,
Und stets von Gier und Zorn durchbebt,
Verschmäh'n sie mich, den Gott, der doch
In Ihnen und den andern lebt.

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Christus Jesus sagte einst aus: "Niemand kommt zum Vater denn durch mich". Sicher sagt man so etwas nicht einfach als Person und es wäre auch kaum historisch übermittelt, wenn es nicht weit mehr Tragweite hätte.

Doch wenn selbst Gott in einem wohnt, dann doch auch der Christus, und hat man nicht nur diesen erkannt, sondern sich selbst als diesen erfahren, dann kann so eine Aussage schon mal dabei rauskommen.

Im Grunde legen wir für irgend etwas von dem, was in uns ist, Zeugnis ab, wenn wir dieses oder jenes davon zum Zug kommen lassen und so Ausdruck verleihen und auch Zeugnis darüber dadurch dafür geben.

Wenn man es genau nimmt, ist es wohl jederzeit so. Die Frage ist, wieso es dieses und nicht jenes ist? Oder wieso nicht noch etwas anderes? Denn meist ist doch viel mehr da, als ausgedrückt werden kann.

Ist zunächst schon richtig, man sollte durchaus mit dem arbeiten was da ist und es ist meist nicht von ungefähr da. Statt so tun oder auf das aus sein, was nicht da ist, während das was da ist, so abgetan würde, als wäre dem nicht so.

Denn das was da ist, ist an sich mehr, als wenn man nur mit sich selber suggerierten Objekten hantieren täte...


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