I.Kant: Im Augenblick der Wahrheitsfindung (alle)

Devino M., Sonntag, 14. Januar 2018, 12:42 (vor 131 Tagen) @ Devino M.

"Die Lüge ist ein Verbrechen des Menschen an seiner eigenen Person."

- Immanuel Kant -
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Wenn klar ist, dass etwas nicht stimmt, und es wird doch so hingestellt, dann ist es nicht nur wider die Wahrheit gewendet, sondern gegen die Person (was auch immer in dem Moment zu dieser zählt).

Im günstigeren Falle handelt es sich um eine Meinungsäußerung. Dies ist auch dann der Fall, wenn man etwas aussagt, was man annimmt, von dem aber der Erkenntniserweis einem in dem Augenblick gar nicht gegeben ist. Selbst also wenn es stimmt, es ebenso aber auch anders sein könnte, denn dies ist der Fall, wenn man etwas nicht unmittelbar einsehen kann.

Behauptungen aufzustellen ist also noch keine Wahrheitsfindung. Denn hierzu bedarf es einen Moment der Erkenntnis. Das ist der Augenblick, wo das Licht heller ist, als der Gegenstand der Betrachtung und das Auge hinreichend zur Aufnahme geläutert.


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