Goethe - Leichtsinn (alle)

Felix, Montag, 22. Januar 2018, 00:56 (vor 122 Tagen) @ Felix

"Unverzeihlich finde ich den Leichtsinn;
doch liegt er im Menschen." (by Goethe)

.

Kommentar:
Das Altgriechische versteht den Odem
an der Stelle der menschlichen Erscheinung.

"Tand, Tand, Tand ist die Arbeit von Menschenhand."

Der Leichtsinn ist mitnichten ein Flitz.
Der Leichtsinn ist mitnichten Tand.
Der Leichtsinn ist also die Illusion apriori.

Man würde dem Menschen eine Erfahrungsgelegenheit nehmen,
wenn der Leichtsinn nicht vorhanden wäre.
Der Engländer versteht den Menschen als Menschen im System mittels aposteriori.
Der Engländer hat so eine gewisse technische Überlegenheit,
die er mit der grundsätzlichen Abwesenheit des menschlichen Bewußtsein bezahlt.

Leichtsinn ist gewissermaßen dafür da, vom Introvertierten entkristallisiert zu werden
und so Plätze für intelligente und kollektive Metamorphosen zu kennzeichen.
Platon ist so eine Art Gottheit der Introvertierten.
Platon wird immer zuerst als Gottheit des Bösen installiert.

Denn das Böse ist zu überpolarisiert, um die Gottheit wahrnehmen zu können
und doch hat das Böse ein begriffsartiges Verständnis der Gottheit.
Der Term kommt von der Begriffsartigkeit des Bösen der Gottheit
und ist doch durch das Böse hindurchgekommen und beständig.
Um Platon willen kann also der Engländer den Term abarbeiten
und letztlich aufrauchen.



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