Buddha: Ein wissender Mensch (alle)

Devino M., Donnerstag, 27. Februar 2020, 15:50 (vor 140 Tagen) @ Devino M.

”Ein wissender Mensch kann nicht glauben, daß Glück und Leid ohne Ursachen entstehen können.”

- Buddha -
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Erst vermittelst gewisser Einweihung wird dem einzelnen Menschen immer mehr bewusst, dass er von den verschiedenen Dingen und Verhältnissen abhängig ist, wie sie aus den verschiedenen Quellen und letztendlich von Gott bereitgestellt sind. Es gehört so einiges dazu, um sich selbst manches bereit zu stellen. Selbiges gehört zu der Annahme, ein Mensch würde sich selbst gehören. Dabei kann dies überhaupt nur ein Meister der Weisheit nach der 5. Einweihung bloß von sich sagen dürfen. Und selbst dann wird beim auftreten in der Welt auch schon einmal etwas einbezogen, was auch nicht vom Eingeweihten nach der geistigen Auferstehung allein her ist.

Somit überschätzt nicht nur fast jeder Mensch sich in Ansehung missverstandener eigener Natur leicht (denn weiß er wie Bewusstsein geht und woher es kommt? oder was das Geheimnis des Lebens ist und woher dieses bezogen wird?), mehr noch ist es anmaßend, wenn man meinte es wäre nur zur eigenen Beliebigkeit gegeben.

Es heißt auch unter anderem in der Bibel, dass von jedem gemäß der ihm verliehenen Talente auch gefordert wird. Denn es ist im Rahmen der Verhältnisse gegeben, und nicht bloß zur eigenen Selbstsucht auch nur das geringste davon gegeben. Klar ist doch, dass auch alles vom Guten und Schönen keinen Zufall bildet, sondern es wurde von irgendwoher und irgendwem erzeugt und so gepflegt. Daher kann die Achtung nicht groß genug sein, vor allem, was von gewisser Substanz besteht, ohne dass man es selbst in jeder Hinsicht erschaffen hätte. Daraus erklärt sich fast von selber, dass auch Glück und Leid nicht ursachlos sind.

Warum sollte Gott nicht das auch einfordern was Er gibt? Es bleibt nur was selbst erschaffen und erzeugt wurde, und dann auch ausgenommen dessen, was aus anderer Substanz als der eigenen her ist. Und alles andere hat man abzuzahlen und wird nur so, zum Selbst, nach der Auferstehung. Die Auferstehung ist daher bedingt etwas verliehenes. Umgekehrt, man wird dies, weil man nichts mehr von anderwärts braucht, um zu bestehen. Übersteigt bereits jedes Verantwortungsgewahrsein eines einfachen Durchschnittsmenschen bereits, um dies wahrhaft fassen und aufrichtig einsehen zu können.


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