Das kosmische Märchen von Gut & Böse (alle)
Bhagavad Gita 7:20-23
Menschen, deren Geist von materiellen Verlangen verzerrt ist, geben sich den Halbgöttern hin und folgen, entsprechend ihrem Wesen, bestimmten Regeln und Regulierungen der Verehrung.
Ich weile als Überseele im Herzen jedes Lebewesens. Sobald jemand das Verlangen hat, die Halbgötter zu verehren, festige Ich seinen Glauben, so dass er sich einer bestimmten Gottheit hingeben kann.
Mit solchem Glauben versehen, sucht er das Wohlwollen eines bestimmten Halbgottes, und somit werden seine Wünsche erfüllt. Doch in Wirklichkeit werden diese Segnungen von Mir allein erteilt.
Menschen mit geringer Intelligenz verehren die Halbgötter, und daher sind die Früchte, die sie erhalten, begrenzt und zeitweilig. Die Verehrer der Halbgötter gehen zu den Planeten der Halbgötter, doch Meine Geweihten erreichen Meinen höchsten Planeten.
~ Krishna ~
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Oft und gerne trifft man hier und da an, dass etwas, auf "das Böse" oder ominöse Kreise des bestimmten "Übels" Bezug genommen wird, meist ohne es wirklich beim Namen nennen zu können. Meist wird dann diese Art Märchen im Kopfe so weiter gesponnen, das, sofern dieses bestimmte bedinge Übel beseitigt wäre, die gesamte Menschheit endlich frei würde. Die Theosophie (Djwhal Khul) hingegen, dass nicht das Übel ein Problem auf Erden vorrangig wäre, sondern die allgemeine Dummheit und Unwissenheit. Um jedoch überhaupt irgend ein Übel oder das Gute hingegen benennen zu können, bedarf es wohl eines allgemeinen kosmischen Grundrahmens.
Was ist das Übel und woher entsteht es denn überhaupt zunächst? Im wesentlichen werden alle von dem Übel aus ihren eigenen Evolutions-Reihen heimgesucht. Das kosmische Übel, hat überhaupt kein Gewahrsein für einen zappelnden Einzelfall, selbst wenn er dieses in unsinniger Weise anbeten würde, da es auf seine Ebenen ausgerichtet ist. Der notwendige Rahmen wird wohl Destruktivität auf Massenbasis sein, und selbst dann wird wohl jedes Individuum ohnehin nur korrumpiert und auf seine Weise (miss-)gebraucht - es hat eher eine Basis von vielen Beteiligten ohnehin um seine Auswirkungen zu finden.
Die Versuchung des Einzelnen ist zunächst die eigene geistige Entwicklung und dann eben etwas, was auf ähnlichem Niveau schwingt oder mal am schwingen war. Ausnahme mag in seinem Rahmen die unmittelbare Anrufung noch sein. Das Übel im Jenseits (entkörpert), was aber erdgebunden an die bestimmten Taten und Ebenen bleibt, entstammt ähnlichen Ebenen der Evolution und richtet sich nach seinesgleichen vorrangig. Und da es auch eine kosmische Ordnung und Erzengel / Devas gibt, ist nicht jede Art von Übel das Problem von Jedem, so dass keiner über sein geistiges Vermögen Hinaus überhaupt in Versuchung geraten können kann.
Zunächst aber, wenn wir Krishna als Vertreter vom kosmischen Logos nehmen, der über 30 Dimensionen (Ebenen) kosmisch dieser Galaxie bereitstellt und der solare Logos (Helios / Ra / Re) 9. Dimensionen bereitstellt und selbst geistig auf der kosmischen Astralebene sein zu Hause hat. So stellt sich die Frage, an welcher Stelle man überhaupt mit kosmischem Übel zu tun bekommt? Sind kosmische Archetypen wie Luzifer, das personifizierte Übel? Luzifer fördert wohl eher das Bewusstsein (unabhängig der Methoden, die von der Schöpfung zelebriert werden), und dazu ziehen wohl solche Archetypen, das Übel in die eigene Aura und aus den überschneidenden Auras der Logoi (planetare + solare + kosmische Sphäre, wie auch ein entsprechender Logos), so dass es der Befreiung der Ebenen vom Übel auch zugleich dient (das Schlaue wird durch eigene Schlauheit gefangen mithin).
Jedenfalls wenn hier ein Übel kosmisch da ist, dann ist es nicht das Problem des Menschen, sondern der entsprechend kosmischen Ebenen selbst. Aber womit man es im äußersten Falle zu tun hat, in der Regel, wenn die Seele kälter und negativer ist, als der Mensch, dann kann es sein, dass die Seele zu weit in den Abgrund geschaut hat und sich von solchen, die aus der Aura des Logos (den Lebenden) gefallen sind - theosophisch als kosmische Abbilder destruktiver Evolution (solche die sich vorzeitig für Gott = Logos halten wollten, ohne die geistige Entwicklung zu vollziehen) und sich von anderen Gefallenen (an bestimmten Grenzentwicklung von Einweihungswegen, wenn man von der evolutionären auf eine höhere involutionäre Spirale wechselt), ist diese Versuchung für das Invididuum wie auch Kollektiv, groß, in einen Abgrund zu geraten. Das geschieht sehr selten und gilt als der zweite Tod. Es ist das Übel, welches sich nicht mehr von Gott, sondern nur von anderen Lebenden energetisch am leben halten kann und ansonsten in immer primitivere geistige Formen sich selbst verzerrt.
Und dies ist nur eine und vor allem mehr die kosmische Art des Übels, von der Anrufung gewisser Arten höherer Deva-Entwicklung abgesehen, was in okkulten Kreisen mehr anzutreffen ist und man eine Art Kult dämonischer Verehrung zelebriert. Wobei es auf jeder der 6. Energiedichtegrade (darüber hinaus wäre es mehr das kosmische Übel), andere Arten von vorherrschenden Übels gibt. So wie das Demonische mehr auf der Luft-Ebene seine Stärken hat, gibt es auf anderen Ebenen, andere Arten vorherrschenden Übels im Jenseits vom Diesseits. Dann hat man verschiedene Arten von Logen, nehmen wir man die Schwarze. Ebenso hat man verschiedene Arten negativer Auswärtiger, wie die Reihe der Anunnaki (mit mehreren Spezies), wie auch die Reihe der negativen Orion-Fraktionen (Greys, Vril etc). Dazu hat man verschiedene finanzstarke Kreise, die ebenso missbraucht werden von Dritten, wie sie selbst meinen alles überall zu ihren Gunsten missbrauchen zu können.
Es gibt einfach 10-20 verschiedene Kreise des Übels die sich gegenseitig begünstigen. Mit welchem Kreis, den man beseitigt, meint man, dass volle Übel denn beseitigt zu haben? Also ist es nicht naheliegend, dass nur eine geistige Entwicklung, verschiedenen Arten des Übels (zumindest auf gewissen Ebenen) vorbeugen kann? Alles andere würde sofort Ersatzkreise nach sich rufen, die es ähnlich den vorherigen Krachen lassen würden, wenn die geistige Entwicklung nicht diesem an sich vorbeugt? Es ist doch lächerlich Gesetze zu erfinden, um gewissem Übel vorzubeugen, wenn beiden Seiten die Verhältnisse völlig klar sind und man nur sich an gewissen Regeln orientiert? Anders gesagt, was spielt das Gesetz für eine Rolle, wenn volle destruktive Absicht und Gesinnung vorherrschen? Und nein, damit meine ich keinesfalls eine Gesinnungspolizei nach irgend einem äußeren Maßstab.
Die geistige Absicht ist essenziell, denn diese kann mithin den geistigen und göttlichen Willen ausrichten und bewegen. Was also muss man da sich in Gesetzesdetails (die alle von irgendwem erfunden sind) verlieren, wenn klar ist, dass reine Destruktivität auf einer Seite der Beweggrund ist? Das Lügen oder unwissende Verblendung auf einen Kontext bezogen ist da das geringste von allem, wenn z.B. körperliche Gewalt gegen Leib und Leben sich richtet, wird die physische Ebene zerstört (auf Basis von mentalen Ideologien) - es wird aber nichts auf der Mentalebene kuriert. Hängt es da nicht davon ab, auf welcher Ebene ein Problem besteht? Und ebenso wird auch das Übel eher mittelbar als Unmittelbar in vielem nur angetroffen. So dass es doch vielleicht mehr die geistige Entwicklung, die Dummheit und Unwissenheit die Grundlage für den geistig dekadenten Zustand in vielem bilden und nur sehr mittelbar irgend ein Übel verantwortlich dafür ist?
Am Ende, wenn die Nebel gelichtet sind, wird sich alles Übel sehr schnell in Dunst auflösen und sich nicht verantwortlich machen lassen - weil alle im Rahmen des kosmischen Spiels selbst ihren Anteil daran haben. Und natürlich mag es auf einer Erfahrungsebene großes Unheil sein. Aber bedingt wird es durch Unwissenheit und Dummheit, auch die Erfahrung letztlich oft. Natürlich gehört das Übel abgeschafft, aber dies geht tatsächlich nicht durch das suchen und ausräumen von äußeren Einzelfällen, sondern vor allem durch ein anderes kollektives Bewusstsein und Umgang mit allem und untereinander. Damit räumt man es am umfassendsten und effektives aus und ansonsten ist jeder in seinem eigenen Rahmen für sein Umfeld mit verantwortlich. Das Übel fördert Bewusstsein und Empfinden, dort vor allem, wo es diesem selbst am meisten mangelt, in dem es intelligent vieles andere zum eigenen Vorteil und zur eigenen Selbstsucht ausrichtet.
Die Absicht ist entscheidend, selbst was das Übel anbetrifft heißt es in der Theosophie, dass die positive geistige Hierarchie und die negativen Logen etc., sich im wesentlichen vor allem durch Beweggrund und Absicht und Ausrichtung unterscheiden - sprich weniger, durch die Fähigkeiten, die der Einzelne zeigt, sondern wie er diese gebraucht und sich geistig ausrichtet. Da dies die höheren Ebenen mit anordnet und dieses oder jenes begünstigt. Jedoch ist das ätherische Leben die eine Seite und die andere ist die seelisch-involutionäre Entwicklung. Wenn dieses gänzlich in die negative Polarität kippt, entsteht das Übel. Doch die geistige Entwicklung entstammt entweder ätherischer Spezies-Evolution oder Deva-Evolution und ist geistig entartet.
Somit ist alles eine Art von Erschaffen, alles was Bewusstsein hervorruft. Doch da nur das Gute in der Lage ist, etwas anderen in umfassender Weise schöpferisch darzubieten, ist alles Übel immer auf Nutzerseite anzutreffen und daher hat es immer nur einen begrenzten Brennpunkt. So ist auch das Bewusstsein des Übels stets verzerrt und begrenzt und es mangelt immer an diversen Ecken und Kanten, aber es ist nicht in der Lage, es mit dem kosmisch Guten überhaupt aufzunehmen. Deswegen ist am Ende das Lied immer gut und positiv, wie leidvoll es zwischendrin auch klingen mag.
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