Das kosmische Märchen von Gut & Böse (alle)

Devino M., Samstag, 31.01.2026, 12:48 (vor 49 Tagen)

Bhagavad Gita 7:20-23

Menschen, deren Geist von materiellen Verlangen verzerrt ist, geben sich den Halbgöttern hin und folgen, entsprechend ihrem Wesen, bestimmten Regeln und Regulierungen der Verehrung.

Ich weile als Überseele im Herzen jedes Lebewesens. Sobald jemand das Verlangen hat, die Halbgötter zu verehren, festige Ich seinen Glauben, so dass er sich einer bestimmten Gottheit hingeben kann.

Mit solchem Glauben versehen, sucht er das Wohlwollen eines bestimmten Halbgottes, und somit werden seine Wünsche erfüllt. Doch in Wirklichkeit werden diese Segnungen von Mir allein erteilt.

Menschen mit geringer Intelligenz verehren die Halbgötter, und daher sind die Früchte, die sie erhalten, begrenzt und zeitweilig. Die Verehrer der Halbgötter gehen zu den Planeten der Halbgötter, doch Meine Geweihten erreichen Meinen höchsten Planeten.

~ Krishna ~
***
Oft und gerne trifft man hier und da an, dass etwas, auf "das Böse" oder ominöse Kreise des bestimmten "Übels" Bezug genommen wird, meist ohne es wirklich beim Namen nennen zu können. Meist wird dann diese Art Märchen im Kopfe so weiter gesponnen, das, sofern dieses bestimmte bedinge Übel beseitigt wäre, die gesamte Menschheit endlich frei würde. Die Theosophie (Djwhal Khul) hingegen, dass nicht das Übel ein Problem auf Erden vorrangig wäre, sondern die allgemeine Dummheit und Unwissenheit. Um jedoch überhaupt irgend ein Übel oder das Gute hingegen benennen zu können, bedarf es wohl eines allgemeinen kosmischen Grundrahmens.

Was ist das Übel und woher entsteht es denn überhaupt zunächst? Im wesentlichen werden alle von dem Übel aus ihren eigenen Evolutions-Reihen heimgesucht. Das kosmische Übel, hat überhaupt kein Gewahrsein für einen zappelnden Einzelfall, selbst wenn er dieses in unsinniger Weise anbeten würde, da es auf seine Ebenen ausgerichtet ist. Der notwendige Rahmen wird wohl Destruktivität auf Massenbasis sein, und selbst dann wird wohl jedes Individuum ohnehin nur korrumpiert und auf seine Weise (miss-)gebraucht - es hat eher eine Basis von vielen Beteiligten ohnehin um seine Auswirkungen zu finden.

Die Versuchung des Einzelnen ist zunächst die eigene geistige Entwicklung und dann eben etwas, was auf ähnlichem Niveau schwingt oder mal am schwingen war. Ausnahme mag in seinem Rahmen die unmittelbare Anrufung noch sein. Das Übel im Jenseits (entkörpert), was aber erdgebunden an die bestimmten Taten und Ebenen bleibt, entstammt ähnlichen Ebenen der Evolution und richtet sich nach seinesgleichen vorrangig. Und da es auch eine kosmische Ordnung und Erzengel / Devas gibt, ist nicht jede Art von Übel das Problem von Jedem, so dass keiner über sein geistiges Vermögen Hinaus überhaupt in Versuchung geraten können kann.

Zunächst aber, wenn wir Krishna als Vertreter vom kosmischen Logos nehmen, der über 30 Dimensionen (Ebenen) kosmisch dieser Galaxie bereitstellt und der solare Logos (Helios / Ra / Re) 9. Dimensionen bereitstellt und selbst geistig auf der kosmischen Astralebene sein zu Hause hat. So stellt sich die Frage, an welcher Stelle man überhaupt mit kosmischem Übel zu tun bekommt? Sind kosmische Archetypen wie Luzifer, das personifizierte Übel? Luzifer fördert wohl eher das Bewusstsein (unabhängig der Methoden, die von der Schöpfung zelebriert werden), und dazu ziehen wohl solche Archetypen, das Übel in die eigene Aura und aus den überschneidenden Auras der Logoi (planetare + solare + kosmische Sphäre, wie auch ein entsprechender Logos), so dass es der Befreiung der Ebenen vom Übel auch zugleich dient (das Schlaue wird durch eigene Schlauheit gefangen mithin).

Jedenfalls wenn hier ein Übel kosmisch da ist, dann ist es nicht das Problem des Menschen, sondern der entsprechend kosmischen Ebenen selbst. Aber womit man es im äußersten Falle zu tun hat, in der Regel, wenn die Seele kälter und negativer ist, als der Mensch, dann kann es sein, dass die Seele zu weit in den Abgrund geschaut hat und sich von solchen, die aus der Aura des Logos (den Lebenden) gefallen sind - theosophisch als kosmische Abbilder destruktiver Evolution (solche die sich vorzeitig für Gott = Logos halten wollten, ohne die geistige Entwicklung zu vollziehen) und sich von anderen Gefallenen (an bestimmten Grenzentwicklung von Einweihungswegen, wenn man von der evolutionären auf eine höhere involutionäre Spirale wechselt), ist diese Versuchung für das Invididuum wie auch Kollektiv, groß, in einen Abgrund zu geraten. Das geschieht sehr selten und gilt als der zweite Tod. Es ist das Übel, welches sich nicht mehr von Gott, sondern nur von anderen Lebenden energetisch am leben halten kann und ansonsten in immer primitivere geistige Formen sich selbst verzerrt.

Und dies ist nur eine und vor allem mehr die kosmische Art des Übels, von der Anrufung gewisser Arten höherer Deva-Entwicklung abgesehen, was in okkulten Kreisen mehr anzutreffen ist und man eine Art Kult dämonischer Verehrung zelebriert. Wobei es auf jeder der 6. Energiedichtegrade (darüber hinaus wäre es mehr das kosmische Übel), andere Arten von vorherrschenden Übels gibt. So wie das Demonische mehr auf der Luft-Ebene seine Stärken hat, gibt es auf anderen Ebenen, andere Arten vorherrschenden Übels im Jenseits vom Diesseits. Dann hat man verschiedene Arten von Logen, nehmen wir man die Schwarze. Ebenso hat man verschiedene Arten negativer Auswärtiger, wie die Reihe der Anunnaki (mit mehreren Spezies), wie auch die Reihe der negativen Orion-Fraktionen (Greys, Vril etc). Dazu hat man verschiedene finanzstarke Kreise, die ebenso missbraucht werden von Dritten, wie sie selbst meinen alles überall zu ihren Gunsten missbrauchen zu können.

Es gibt einfach 10-20 verschiedene Kreise des Übels die sich gegenseitig begünstigen. Mit welchem Kreis, den man beseitigt, meint man, dass volle Übel denn beseitigt zu haben? Also ist es nicht naheliegend, dass nur eine geistige Entwicklung, verschiedenen Arten des Übels (zumindest auf gewissen Ebenen) vorbeugen kann? Alles andere würde sofort Ersatzkreise nach sich rufen, die es ähnlich den vorherigen Krachen lassen würden, wenn die geistige Entwicklung nicht diesem an sich vorbeugt? Es ist doch lächerlich Gesetze zu erfinden, um gewissem Übel vorzubeugen, wenn beiden Seiten die Verhältnisse völlig klar sind und man nur sich an gewissen Regeln orientiert? Anders gesagt, was spielt das Gesetz für eine Rolle, wenn volle destruktive Absicht und Gesinnung vorherrschen? Und nein, damit meine ich keinesfalls eine Gesinnungspolizei nach irgend einem äußeren Maßstab.

Die geistige Absicht ist essenziell, denn diese kann mithin den geistigen und göttlichen Willen ausrichten und bewegen. Was also muss man da sich in Gesetzesdetails (die alle von irgendwem erfunden sind) verlieren, wenn klar ist, dass reine Destruktivität auf einer Seite der Beweggrund ist? Das Lügen oder unwissende Verblendung auf einen Kontext bezogen ist da das geringste von allem, wenn z.B. körperliche Gewalt gegen Leib und Leben sich richtet, wird die physische Ebene zerstört (auf Basis von mentalen Ideologien) - es wird aber nichts auf der Mentalebene kuriert. Hängt es da nicht davon ab, auf welcher Ebene ein Problem besteht? Und ebenso wird auch das Übel eher mittelbar als Unmittelbar in vielem nur angetroffen. So dass es doch vielleicht mehr die geistige Entwicklung, die Dummheit und Unwissenheit die Grundlage für den geistig dekadenten Zustand in vielem bilden und nur sehr mittelbar irgend ein Übel verantwortlich dafür ist?

Am Ende, wenn die Nebel gelichtet sind, wird sich alles Übel sehr schnell in Dunst auflösen und sich nicht verantwortlich machen lassen - weil alle im Rahmen des kosmischen Spiels selbst ihren Anteil daran haben. Und natürlich mag es auf einer Erfahrungsebene großes Unheil sein. Aber bedingt wird es durch Unwissenheit und Dummheit, auch die Erfahrung letztlich oft. Natürlich gehört das Übel abgeschafft, aber dies geht tatsächlich nicht durch das suchen und ausräumen von äußeren Einzelfällen, sondern vor allem durch ein anderes kollektives Bewusstsein und Umgang mit allem und untereinander. Damit räumt man es am umfassendsten und effektives aus und ansonsten ist jeder in seinem eigenen Rahmen für sein Umfeld mit verantwortlich. Das Übel fördert Bewusstsein und Empfinden, dort vor allem, wo es diesem selbst am meisten mangelt, in dem es intelligent vieles andere zum eigenen Vorteil und zur eigenen Selbstsucht ausrichtet.

Die Absicht ist entscheidend, selbst was das Übel anbetrifft heißt es in der Theosophie, dass die positive geistige Hierarchie und die negativen Logen etc., sich im wesentlichen vor allem durch Beweggrund und Absicht und Ausrichtung unterscheiden - sprich weniger, durch die Fähigkeiten, die der Einzelne zeigt, sondern wie er diese gebraucht und sich geistig ausrichtet. Da dies die höheren Ebenen mit anordnet und dieses oder jenes begünstigt. Jedoch ist das ätherische Leben die eine Seite und die andere ist die seelisch-involutionäre Entwicklung. Wenn dieses gänzlich in die negative Polarität kippt, entsteht das Übel. Doch die geistige Entwicklung entstammt entweder ätherischer Spezies-Evolution oder Deva-Evolution und ist geistig entartet.

Somit ist alles eine Art von Erschaffen, alles was Bewusstsein hervorruft. Doch da nur das Gute in der Lage ist, etwas anderen in umfassender Weise schöpferisch darzubieten, ist alles Übel immer auf Nutzerseite anzutreffen und daher hat es immer nur einen begrenzten Brennpunkt. So ist auch das Bewusstsein des Übels stets verzerrt und begrenzt und es mangelt immer an diversen Ecken und Kanten, aber es ist nicht in der Lage, es mit dem kosmisch Guten überhaupt aufzunehmen. Deswegen ist am Ende das Lied immer gut und positiv, wie leidvoll es zwischendrin auch klingen mag.

Die dir angeborene Natur

Devino M., Donnerstag, 26.02.2026, 20:33 (vor 23 Tagen) @ Devino M.

Bhagavad Gita 18:60
O Spross der Kunti (Arjuna), du bist durch dein eigenes Karma und die dir angeborene Natur gebunden; was du aufgrund deiner Täuschung nicht zu tun gewillt bist, wirst du unwillentlich zu tun gezwungen sein.

~ Krishna ~
***
Die Energie die einem inhärent ist, führt zum äußeren Ausdruck einschließlich dem, die bestimmten Erfahrungen einzuholen. Letztlich dient es der Auflösung des inhärenten Karmas unter anderem. So dass einem dieses immer wieder äußerlich begegnet, in der einen oder anderen Erscheinungsform, bis die Energie entsprechend angepasst ist. So dass die Resonanz, des bestimmten bedingten Karmas, nicht länger rezeptiert und angezogen wird. Um eine etwas andere Umschreibung hierzu mal zu liefern. Im Grunde heißt es nur, dass man sich Selbst nicht ausweichen kann, als bedingtes selbst.

So sehr man sich bemühen mag, wird die inhärente Energie und Ausrichtung, die passende Äußere Erfahrung anziehen - das Selbst lädt das selbst zur Resonanz ein. Denn nichts außer dem eigenen Selbst kann erfahren werden, da alle Erfahrung eine Widerspiegelung im Selbst ist. Alles was in Resonanz befindlich sich zur Teilnahme und Erfahrungssuche einfindet, hat eine Inhärenz in sich die damit korrespondiert (da es wie durch ein Raster fallend sonst nicht zusammenfinden können könnte). Ob es einem nach äußeren dramaturgischen Inszenierungen gefallen mag oder sehr zuwider laufen. Nichts ohne Resonanz zueinander, wird sich in Resonanz zueinander einfinden. Dies ist das geistige Prinzip mithin hierzu.

Auch wenn ja nicht alles Karma sein muss, denn schließlich kann auch neues Karma erzeugt werden und selbst dieses legt nahe, dass dennoch eine Art Resonanz da sein muss (selbst wenn dass eine in Ausdehnung und in evolutionärer Entwicklung und etwas andere auf dem inhärenten involutionären Pfad sein mag - und sich begegnet - obwohl es in einer eigentlich anderen Ausrichtung sich befindet, sprich mehr nach innen oder außen gewandt dem natürlichen Pfad der Entwicklung folgend). Jedenfalls kann nichts ohne Resonanz in Verbindung sein, was ja dem Liebesprinzip der Einheit sogar entspricht, wenngleich die Erfahrung äußerst bitter sein mag und alles ungerecht erscheinen auf den Einzelfall bezogen. Es soll keinesfalls einer pauschalen Rechtfertigung dienen, denn weise unterschieden ist alles als Einzelfall für sich zu betrachten - nur nicht bloß nach äußeren Kriterien für ein umfassenderes Bild.

Daraus mag sich deduzieren lassen, dass nur der Narr im eigenen Vorurteil befangen, allem seine mangelnde Urteilskraft entgegenstrecken mag, da alles hinreichend vielschichtig ist und Gott Selbst sich als Individualität gern mittels der Schöpfung Ausdruck verleiht, selbst aber kaum in direktere Erscheinung tritt. Und selbst dann, ist die Frage, was als die reinste und höchste kosmische Essenz von einem Selbst/selbst als Gotteserfahrung überhaupt erkannt, anerkannt und angehimmelt wird - letztlich entspricht es in vielem der eigenen inhärenten Gottesessenz und dem, was projezierend und reflektierend angetroffen wird.

Wir sind Gott als Schöpfung - auf der evolutionären Seite mehr die Schöpfung, auf der involutionären Seite mehr die inhärente individuelle Gotteserfahrung - wer für den Logos, d.h. wir als Summe, die Gotteserfahrung resonierend als geistige Erfahrung ihm darbringen - ob wir es wollen oder nicht.. da Er der Spielgestalter ist und wir in seiner Aura alle Erfahrung vollziehen dürfen, einschließlich der von den Logoi dargebotenen Werkzeuge und Spielzeuge - was den geistigen wie Natur-Gesetzen in mittelbarer Weise entspricht

In vielem bildet geistig, der Wille und die Absicht, die Grundlage für die Rahmenbedingungen des Geistigen Spielraums. Deswegen ist die Willenswissenschaft letztlich höher angesiedelt, als der Liebesaspekt, da es auch in vielem dem Missbrauch und der Manipulation gewissen Spielraum in tieferer Weise anbieten kann. Auch hier zählt die geistige Grundausrichtung und Charakterstärker (nach geistigen Entwicklungs-Maßstäben). Denn eine willentliche Neuausrichtung, kann gewisse Welten kollabieren lassen oder erschließen. Nicht weil es ein sooo großes besonderes Geheimnis in allem ist. Ohnehin ist bekanntlich die Seele der große Eingeweihte und nicht der äußere Mensch.

Und ohnehin, wird alles nach geistigen Gesetzen geregelt. Wie schon Djwhal Khul (Theosophie) sinngemäß aussagt, ist das Wesen des Nicht-Eingeweihten das, dass diesem nur ein kleiner Wirkradius zur Verfügung steht, was noch etwas anderes ist, als irgend eine Popularität auf einer äußeren Plattform oder in der Welt zu erreichen. Auch hier ist zu beachten, dass dem geringer Eingeweihten Geiste, die Arbeit von verschiedenster Seite abgenommen und sein eigener Wirkradius daher von Dritten (Devas / anderen Inkarnationsaspekten usw) in weiten Teilen abgenommen wird. Und selbst wenn Zwei das Gleiche tun, ist es bekanntlich auch noch nicht das Selbe.

Im Wesentlich, ist alles, was existiert, von irgend einem Geist ersonnen und erschaffen. Der Irrtum im Christentum, mit dem Glauben an den Himmel (künftiges Himmelsversprechen) liegt darin, dass die, die in den Himmel gehören, jetzt dort sind und alle bereits auf ihre Weise dort sind, wo sie hingehören. Und der Unterschied zum hier oder dort sein, ist die geistige Gesinnung und letztlich willentliche Gesamtausrichtung. Vieles auch gleichzeitig, so dass es Aspekte von einem hier wie dort gibt. Ansonsten sind es eher die nichtigen Astralhimmel, nach deren Genuss man wiederkehren wird, gemäß Krishna (Gita).

Es ist daher sogar töricht, sich nur als ein äußerlich begrenzter Mensch zu identifizieren. Denn jederzeit ist Jeder mehr. Es ist sogar mehr schizophren, sich äußerlich als isoliert getrennt zu identifizieren (und sein höheren und innerlich umfassenderes Wesen zu leugnen), als sich nur als rein äußerer Mensch zu identifizieren, sollte man die inneren Aspekte erst einmal anerkennen, die einen überhaupt auf dem Niveau schwingen lassen, auf dem man sich vorfinde (es kommt nichts von nichts). Jedoch wenn das eine das andere übertrumpft, so ist das eine vom anderen überfordert - denn nicht beide Seiten einer Medaille können gleichzeitig auf der selben Seite liegen. Dies ist banale Naturtatsache, wie auch das alles nur was eine energetische Resonanz hat, kann miteinander in Verbindung treten und sein.

Daher ist immer die innere Resonanz in allem und zu allem zu prüfen. Und zuerst immer die geistige und willentliche Gesamtausrichtung. Danach kann man sich nach belieben in äußeren Details verlieren oder auch nicht. Jedem das, wessen er/sie/es bedarf. Schließlich sucht alles seine Vollständigkeit und die Aberwitzigkeiten und Ausläufer, können auf seine Weise belustigend sein oder auch nicht. Doch irgend etwas ist inhärent präsent, um sich den Weg zur bestimmten bedingten Erfahrung zu bahnen, nicht selten, ja sogar in den meisten Fällen, nennt es sich Karma - wie es Krishna kurzum aussagt. Und für gewöhnlich bahnt sich Energie seinen Weg, in der einen oder anderen Weise. Ansonsten sollte Absicht und Energie entsprechend angepasst werden, um andere Resultate zu erzeugen.

Und es ist noch bei weitem nicht alles gut oder schlecht, nur weil es so ist, wie es ist. Sondern vielleicht nur der banal ehrliche Ausdruck. Auch nicht alles ist dazu da um von irgend wem persönlich in besonderer Weise beurteilt zu werden, da genau in der Hinsicht die Meinung recht bedeutungslos der banalen Vielfalt entspricht und jeder es sich Sein-gemäß gestalten und ausleben darf. Es sind eher die gegenseitigen Projektionen, die schädlich sind, meist für den Projizierenden zuerst und zuletzt, da keiner seinen Projektionen entkommen wird - wie man seinem Selbst nicht entkommen kann. So viele äußere Negativbilder man auch aufbauen mag um etwas inhärent negatives wegzuprojizieren und sich scheinbar für einen Moment entledigen zu können (wenn man noch möglichst viel vom eigenen Hass reinpackt). Das was in einem ist, kommt immer mehr hervor, je mehr Energie im Spiel ist (ähnlich dem, einen Charakter zu prüfen, in dem diesem Macht verliehen würde).

Doch was hat das im Außen mit dem eigenen Innern zu tun? Das ist nicht wenig, was den Irrsinn in der Welt heute zusätzlich energetisch befeuert. Doch letztlich wird keiner seinem Selbst ausweichen können auch auch dem Karma nicht, welches man als seinen Schatz zwischen seinem Selbst angehäuft hat. Da Karma letztlich dem dient, sich die eigene höhere lichtvolle Erfahrung mittels äußerer Resonanz selbst zu berauben, um Erfahrungen zu machen, die das Selbst für bitter notwendig hält, und das selbst auserkoren wurde, diese zu beschaffen, weil es diese Erfahrungen unbedingt nicht machen möchte scheinbar, obwohl die gesamte Inhärenz es einfordert. Dharma heißt zunächst freiwillig die notwendigen Erfahrungen uneitel einzuholen und sich ein paar zusätzliche Freiheiten bei der Wahl zu genehmigen, einfach weil man freiwillig die Pflicht erledigt um dann ein wenig darüber hinaus zugehen und die Pflicht gar nicht als Pflicht erscheinen zu lassen. Das ist einfach eine etwas höhere und sinnigere Art der Resonanzwahl.

Glaubt das Selbst oder das selbst an die einen sich resonant einfinden Begrenztheiten zwischen beidem? Und wer ist schizophrener, das Selbst oder das selbst? Wem bekommt Begrenztheit verschiedener Art besser? Und ist beides nicht am Ende aller Entwicklungsspiralen nur die Kehrseite einer Medaille? Kann das selbst sich über das eigene Selbst hinaus reflektieren und begeben? Wer bin ich also, in vieler Hinsicht, ist letztlich die Lösung der Frage, wer ICH als Part des Einen bin. Einweihung (theosophisch) repräsentiert auf eine empirische wie auch nach einer Art Erkenntnismodell, die individuelle Selbstverbundenheit, was sich in seiner spezifischen Weise im Selbst-Ausdruckt zeigt, jedoch nicht notwendig auf persönliche Weise.

powered by my little forum