Alles eine Frage des Lichts - KiW 13:5:11 (alle)

Devino M., Montag, 21. August 2017, 01:02 (vor 450 Tagen)

Ein Kurs in Wundern - T 13:5:11

Der Heilige Geist ist das Licht, in dem Christus offenbar wird. Und alle, die Ihn schauen möchten, können Ihn sehen, denn sie haben um Licht gebeten. Auch werden sie Ihn nicht alleine sehen, denn Er ist ebenso wenig allein, wie sie es sind. Weil sie den Sohn sahen, sind sie in Ihm zum Vater auferstanden. Und all dies werden sie verstehen, weil sie nach innen geschaut und jenseits der Dunkelheit den Christus in sich gesehen und Ihn wiedererkannt haben. In der Vernunft Seiner Schau haben sie mit Liebe auf sich selbst geblickt und sich selbst so gesehen, wie der Heilige Geist sie sieht. Und mit dieser Schau der Wahrheit in ihnen ist alle Schönheit der Welt gekommen, um auf sie zu leuchten.
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Licht das einem als leuchtend erscheint, tut dies am wahrscheinlichsten dadurch, weil es in irgend einer Weise blendet. Denn für das Licht, oder das was im Licht selbst ist, mag zwar die Eigenschaft des Lichts die sein, dass man erkennt wohin das Licht dringt, das Licht selbst jedoch ist dann kein leuchten. Denn es wird zur natürlichen Umgebung, es verhält sich dann vergleichbar zu dem, wie allerlei Materie sich zu Materie verhält.

Benutzt man bei Tageslicht in der Sonne eine Taschenlampe, so ist das Licht zwar das gleiche, wie es bei Nacht in der Dunkelheit wäre, jedoch wird es ganz unterschiedlich wahrgenommen.

Also ist es eine Frage des Lichtes, in dem wir uns bewegen, was wir damit und darin erkennen können. Nicht in der Weise, dass das Licht großen Eindruck macht und uns blendet oder auf uns einleuchtet, sondern in dem wir selbst so leuchtend sind, dass alles helle und erhellende Licht zur normalen Umgebung für uns wird.

Nur die Quizfrage, ob alles was weniger Licht ist, dann einen noch größeren Schatten wirft? Gar nicht mehr vernehmbar und wahrzunehmen ist? Oder auch Licht wird, vom Licht durchdrungen, und so in der Weise durchscheinend wird?

Vielleicht mag es auch eine Art der Reaktion jeweiligen Stoffes sein? Wie als ob es eine Verbindung einginge, sowie es auf das Licht demgemäß reagiert und darauf anspricht oder nicht.

Zumindest kann man sich selber dann auch nicht ausnehmen. Man wäre abhängig seiner Art von Stoff und Beschaffenheit, mit dafür verantwortlich und davon abhängig, wie die chemische Reaktion des lichtervollen Aufeinandertreffens von statten ginge und verliefe.

Der Weg mit Herz - KiW 13:6:1

Devino M., Dienstag, 22. August 2017, 01:34 (vor 449 Tagen) @ Devino M.

Ein Kurs in Wundern - T 13:6:1

Wahrheitsgemäß wahrnehmen heißt, der ganzen Wirklichkeit gewahr zu sein durch das Gewahrsein deiner eigenen Wirklichkeit. Aber hierfür dürfen keine Illusionen deinen Blick verstellen, denn die Wirklichkeit lässt keinen Raum für irgendeinen Irrtum. Das heißt, dass du einen Bruder nur so wahrnimmst, wie du ihn jetzt siehst. Seine Vergangenheit hat in der Gegenwart keine Wirklichkeit, und deshalb kannst du sie nicht sehen. Deine vergangenen Reaktionen ihm gegenüber sind ebenfalls nicht da, und reagierst du auf sie, dann siehst du nur ein Bild von ihm, das du gemacht hast und das dir an seiner Stelle lieb und teuer ist. Frage dich bei deinem Infragestellen von Illusionen, ob es wirklich vernünftig ist, das, was vergangen ist, als gegenwärtig wahrzunehmen. Wenn du dich an die Vergangenheit erinnerst, während du auf deinen Bruder schaust, wirst du unfähig sein, die Wirklichkeit, die jetzt ist, wahrzunehmen.
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An und für sich ist eines jeden Vergangenheit seine eigene Sache, denn ein jeder darf selbst darin seinen Abschluss suchen und finden. Und die Mehrheit ist wohl hinreichend selbst Opfer ihrer jeweiligen eigenen Vergangenheit.

Auch in die Gegenwart gelangt vieles hinein, z.B. in und vermittelst desjenigen und derjenigen Energie und Konstitution in hinreichendem Ausmaß. Somit ist die Vergangenheit, wenn auch eigentlich unabhängig aller individuellen Details, hinreichend auch in der Gegenwart noch vertreten und zugegen.

Denn vieles hört ja nicht einfach auf zu sein. Und vieles besteht nicht einfach, ohne das, was dem vorausging oder woraus es wurde. Doch das, was unabhängig von allem Entstehenden und Vergehenden existiert, für das hat alles der Veränderung einheimgestellte ohnehin weder Bestand noch eine nennenswerte Bedeutung.

Manche sind sich selber schon Strafe genug. Und was bräuchte es da noch diesem zuzusetzen? Die Wirklichkeit sollte da einem wichtiger sein, als die Wichtigkeit ohne Wirklichkeit - ausgenommen derer, die angenommen und dazu erklärt wurde.

Die wichtigste Ressource ist wohl der Geist selbst. Dazu auch einhergehend allerlei Geistige Gesetze. Dann die eigene Seele, und so auch die Gesetze, die die Seele betreffen. Und dann ehrlich mit sich selbst zu sein - unter Einbeziehung all dessen - so viel wie einem möglich ist.

Und schon ist man auf dem Weg mit Herz, Seele und Geist. Manches ist es nicht wert und manches ist es wert, um den Geist darauf zu richten, die Seele einzubringen, und mit seinem ganzen Herzen bei der Sache zu sein.

Der ist ein wahrhaft froher Mann... - BG 5:23

Devino M., Donnerstag, 24. August 2017, 02:37 (vor 447 Tagen) @ Devino M.

Bhagavad Gita 5:23

Yogananda:
Wer auf dieser Erde bis zum Zeitpunkt seines Todes Herr all seiner Wünsche geworden ist und alle Regungen der Begierde und des Zorns besiegt hat, ist ein wahrer Yogi. Er ist ein glücklicher Mensch!

Prabhupada:
Wenn jemand, bevor er den gegenwärtigen Körper aufgibt, lernt, dem Drang der materiellen Sinne zu widerstehen und die Macht von Lust und Zorn zu bezwingen, befindet er sich in einer sicheren Stellung und lebt glücklich in dieser Welt.

Reclam:
Wer noch, wenn er im Körper weilt,
Die Aufregung besiegen kann,
Die ihm aus Gier und Zorn entsteht,
Der ist ein wahrhaft froher Mann.

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Nach allem was bekannt ist, mag vieles in einer Hinsicht gesagt und angenommen zwar eine Sache des Glaubens überhaupt sein, andererseits auch die dessen, worin man mit seinem Bestreben eingegangen ist. Und daher etwas ganz praktisches.

Zum einen heißt es in der Bhagavad Gita, dass das woran man zum Zeitpunkt seines Überganges (seines Todes und Ablebens) denkt, und also auch glaubt, der Ort sein wird, zu dem man gelangt. Andererseits, wohin man eingeht und eingegangen ist, darin ist man schlichtweg wohl auch.

D.h. also, wenn man sich von dem gewissen "im-Körperlichen-befindlichen" abhängig macht, dann ist da zumindest ein Teil oder Anteil in einem, der zum jeweiligen drängen wird und daran hängt oder davon abhängig ist und ggf. bleiben wird. Und hat man also auch das Körperliche in einem gewissen Sinne abgestreift, kann weiterhin angenommen werden, dass ein solcher Anteil nicht mehr bedient werden kann, aber nicht fort ist und einfach dadurch verschwindet, wenn dieses der immerwährende oder längerwährende Geistaspekt ist. Bis also eine gewisse Körperlichkeit wieder hergestellt wird und wieder da ist, die also auch diesen Anteil wieder bedienen und zufrieden stellen kann, bleibt jeweiliges immer noch auch weiter erhalten in seiner Zustandsweise.

Von dem her ausgehend ist's eine Frage, wie man womit umgeht, wie man etwas hinterlässt, und wie man einen Abschluss für sich und an sich mit irgend einer Sache findet. Möchte man im Geiste bleiben, dann sollte das Körperliche soweit keine Bedeutung für einen mehr haben, als dass man vollends seinen Frieden damit macht und findet.

Nicht in dem man irgendwie abgehoben und weltfremd tut und sonderlich damit umgeht, sondern in dem es mehr vergeistigt ist und bedeutungslos wird. Ob es also da ist, oder nicht da ist, man hat für sich damit in natürlicher Weise einfach abgeschlossen und keine besonderen Investitionen mehr darin, stört sich also auch genauso wenig daran, wenn es da ist.

Es sollte letztlich ohnehin alles darauf hinaus laufen, dass es für einen keinen absolut wesentlichen Unterschied mehr gibt zwischen verkörpertem und nicht-verkörpertem. Dann ist man im umfänglicheren Sinne wohl bereit nur noch im Geiste zu verweilen und zu verbleiben, ohne dass es irgend einen Umstand oder Abbruch für einen (oder einen Anteil) fortan bedeuten würde.

Verwirklichung und rechter Lebenswandel - BG 2:40

Devino M., Samstag, 26. August 2017, 02:42 (vor 445 Tagen) @ Devino M.

Bhagavad Gita 2:40

Yogananda:
Auf diesem Weg (der Yoga-Übungen) sind keine Bemühungen um Verwirklichung verloren, selbst wenn man noch nicht ans Ziel gelangt, noch hat dies irgendwelche nachteiligen Wirkungen. Selbst die kleinste Anstrengung auf diesem richtigen geistigen Weg bewahrt vor großer Furcht (dem ungeheuren Leiden, das mit den sich wiederholenden Zyklen von Geburt und Tod verbunden ist).

Prabhupada:
Bei dieser Bemühung gibt es weder Verlust noch Minderung, und schon ein wenig Fortschritt auf diesem Pfad kann einen vor der größten Gefahr bewahren.

Reclam:
Dort gibt es keine Misserfolg,
Es schwindet nie, was je begann.
Ein wenig von der Lehre schon
Befreit von aller Schrecken Bann.

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Kein Schritt auf dem rechten Weg kann je umsonst sein. Vielleicht wird man sich mal selbst in den Arsch beißen wollen, wenn man irgendwann erkennt, wie nah man oft womit dran war an einer Schwelle und dabei diese zu überwinden.

Doch sieht man es nicht, und so unternimmt man auch nicht das Erforderliche dafür, um vielleicht nur noch den letzten halben Meter zu überwinden. Verständlich auch, dass man es nicht zu erkennen vermag, eben drum, weil man die Schwelle nicht überwindet, so zeigt sich's somit auch nicht von der anderen Seite daher.

Eigentlich, nebst seiner Richtigkeit, ist es darum auch gut so, weil man etwas nicht bloß in Erwartung einer Belohnung macht. Denn letztlich würde man einem Anteil in sich damit vermittelt, dass man's ja nur tut, weil man dafür etwas bekommt. Folglich also auch, man unterlässt einfach alles, wofür keine Belohnung winkt.

Ansonsten, in der Ganzheit eines Weges gesehen, kann kein Schritt in eine richtige Richtung umsonst sein. Alles zählt somit, sei es bloß früher oder später.

Also auch alles was verwirklicht wird, ist alsdann verwirklicht. Auch hierbei kann es dann nie umsonst sein.

Manche Lehre ist darum sehr wichtig, wenn sie einige der elementaren Dinge für die rechte Lebensweise z.B. lehren sollte. Und wenn sie zudem stark machen sollte für den rechtsamen Lebenswandel, so dass man sich viele Schritte in eine verkehrte Richtung dadurch einsparen kann...

Entsagung und Selbstverleugnung - SuE

Devino M., Freitag, 25. August 2017, 02:14 (vor 446 Tagen) @ Devino M.

Die Strahlen und die Einweihungen -
Einweihung IV. Die Grosse Entsagung oder Kreuzigung

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2500/file2525.html

Ihr könnt deshalb sehen, wie diese Einweihung der Kreuzigung (welche die christliche Welt für sich in Besitz genommen hat) in ihren Beziehungen viel weitreichender ist als Studenten vermuten und doch war diese Aneignung unter dem göttlichen Plan der Hierarchie absichtlich, denn immer wird irgendein grosser Lehrer durch sein Leben und Lehren die Aufmerksamkeit auf eine besondere Einweihung ziehen. Buddha, zum Beispiel, erklärte in seinen Vier Edlen Wahrheiten in Wirklichkeit den Standort, auf welchem der Eingeweihte der dritten Einweihung seine Stellung bezieht. Er verlangt nichts von persönlicher Art; er ist von den drei Welten befreit. Christus schilderte und betonte für uns die vierte Einweihung mit deren ungeheurem Übergang vom Fixen Kreuz zum Berg der Himmelfahrt, dem Symbol des Übergangs durch Einweihung.

Diese Kreuzigungs-Einweihung hat eine sehr grosse, belehrende Eigenschaft. Dies ist für uns in dem Namen bewahrt, der oft dieser vierten Einweihung gegeben wird: Die Grosse Selbstverleugnung. Zu dieser Zeit wird dem Eingeweihten eine ungeheure Erfahrung gewährt; er erkennt (weil er sieht und weiss), dass die Antahkarana erfolgreich vervollständigt wurde und dass jetzt durch die Antahkarana eine direkte Energieverbindung von der Geistigen Triade zu seinem Denkvermögen und Gehirn besteht. Das bringt die plötzliche und erschreckende Erkenntnis in den Vordergrund seines Bewusstseins, dass die Seele selbst, der egoische Körper auf seiner eigenen Ebene und das, was jahrtausendelang die angenommene Quelle seiner Existenz und sein Führer und Ratgeber war, nicht mehr gebraucht wird. Als eine seelendurchdrungene Persönlichkeit ist seine Verbindung mit der Monade jetzt direkt geworden. Er fühlt sich verwaist und möchte ausrufen, wie es der Meister tat: «Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?» Aber er verzichtet und der Kausalkörper, der Seelenkörper wird aufgegeben und verschwindet. Das ist die gipfelnde Entsagung und der Höhepunkt von jahrelangen, kleinen Entsagungen; Entsagung bezeichnet die Laufbahn aller Aspiranten und Jünger, Entsagung, der bewusst gegenübergetreten wird, die verstanden und bewusst vollzogen wird.
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Zwar lässt sich leicht sagen, man verzichtet auf das Niedere, um das Höhere zu erhalten, und es stimmt vom umfassenden Stand besehen auch. Während man allerdings seinen Lebensweg beschreitet, und die Zusammenhänge zunächst nicht erkennt, so ist alles, was irgend eine Art von Glück verspricht und zudem greifbar ist, zunächst etwas erstrebenswertes.

Es geht mitunter um den Übergang. Wie kann es also sein, dass selbst die Seele keine Bedeutung mehr hat und verschwindet? Nun, dadurch, dass man selbst zur Seele wird. Es gibt dann keine Stufen im Übergang. Das niedere und höhere Leben werden stufenlos eins, und in gewisser Weise vermischt sich vieles zunächst, anstelle einer klaren höheren Seele und einer niederen und getrennten Persönlichkeit, ist es alles zunächst vermischt.

Und in dem die Seele in dieser Weise verschwindet, die ja doch zunächst vom Niederen weniger beeinflusst war, in ihren Entscheidungen und Möglichkeiten, ist diese in gewisser Weise degradiert, wenn sie sich selbst zunächst als sich im Geringeren erkennt und damit vereint. Die Seele büßt scheinbar zunächst alle höheren Fähigkeiten bis zu einem gewissen Grad ein, wie es diese rein auf ihrer eigenen Ebene errungen hat und wird selbst zum Geringeren und das Höhere ist zunächst schwerer zu erreichen. Allerdings hört zugleich das Geringere auf unabhängig der Seele irgendwelche Schwierigkeiten zu bereiten, jedenfalls unkontrolliert. Dennoch wird die Seele sich zunächst wieder zu ihrer Stellung (dann in bewusster Tätigkeit und Einsicht) hinarbeiten dürfen.

Mensch, ich bin ja die Seele selbst - SuE

Devino M., Freitag, 25. August 2017, 02:36 (vor 446 Tagen) @ Devino M.

Die Strahlen und die Einweihungen -
Einweihung IV. Die Grosse Entsagung oder Kreuzigung


http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2500/file2526.html

Auch muss daran erinnert werden, dass diese Errungenschaft der Konzentration und diese erreichte Freiheit nicht das Ergebnis einer symbolischen Zeremonie, sondern das Resultat von Leben des Leidens, von geringeren Entsagungen und von bewusster Erfahrung sind. Diese bewusste Erfahrung, die zur vierten Einweihung führt, ist ein festgeplantes Unternehmen, zu dem man gelangt, indem man allmählich wahre Vision erreicht, den göttlichen Plan ahnt, mit ihm zusammen wirkt und intelligentes Streben den Platz des von Aspiranten normalerweise gezeigten vagen Sehnens und des sporadischen Bemühens «gut zu sein» einnimmt.

Es wird euch deshalb klar sein, warum diese vierte Einweihung vom vierten Strahl der Harmonie durch Konflikt regiert wird. Das Harmonisieren der niederen mit den höheren Zentren, das Harmonisieren oder Errichten rechter Beziehungen zwischen den drei Welten der menschlichen Evolution und der buddhischen Ebene, der mit jeder Einweihung zunehmende Kontakt zwischen der Menschheit und der Hierarchie und der Dienst des Errichtens von rechten Beziehungen unter den Menschen - dies sind einige der Ergebnisse, die ihr jetzt schon theoretisch begreift und die ihr eines Tages in eurer eigenen Erfahrung praktisch und ihrem Wesen nach erfassen werdet. Mit dieser Strahlenenergie wirkt der Eingeweihte, wenn er die Grosse Entsagung durchführt und dadurch auf das Kardinale Kreuz der Himmel versetzt wird. Das ist die Energie die ihn befähigt, im Ewigen Jetzt zu leben und den Bindungen der Zeit zu entsagen. Während der ganzen Erfahrung kämpft er gegen das, was materiell ist; unter dem Gesetz unseres Planeten (und, wenn ihr es nur wüsstet, unter dem Gesetz unseres Sonnensystems) wird nichts erreicht, ausser durch Kampf und Konflikt - Kampf und Konflikt, die auf unserem Planeten mit Leid und Pein verbunden sind, die aber, nach dieser vierten Einweihung, ohne Leiden sind. Darin kann ein Hinweis auf den Zweck, für welchen unser kleiner Planet existiert und seine einzigartige Lage im Schema der Dinge bemerkt werden.
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In dem Zusammenhang weiter besehen, dass die Kluft zwischen den Ebenen schwindet, und die seelendurchdrungene Persönlichkeit selbst die Rolle der Seele immer mehr einnimmt, indem sie selbst gar nicht mehr zum tragen kommt, muss das Leid sich ja auch irgendwo relativieren. Dieses geschieht gerade in der Erkenntnis: "Mensch, ich bin ja die Seele selbst".

Und wie es in früheren Zeiten gewesen sein mag, dass man leidet und unter einem gewissen Leid wie begraben und zu ersterben scheint, so ist es dann von mehr dem Seelenstand her so, dass alles was vom Niederen stirbt, eine erlebbare Befreiung bedeutet und man selbst mehr auf der Seite steht, die einfach bleibt.

Selbst wenn manche Erfahrung nach wie vor bitter sein mag und man wie mit einem Bein in der einen Welt und dem anderen in der anderen sich aufzuhalten scheint. Doch ist der Sieg immer die Erlösung, und die Freude auf der Seite größer. So wird man sich nicht wenig also fragen, warum hielt man bloß so oft zu früheren Zeit an diesem mehr fest, was da zu leiden und zu sterben scheint und entschied sich immer wieder dafür?Und hielt sich für Es und wollte es stets aufrecht erhalten, obwohl man doch gerade durch dieses am meisten zu leiden nur schien? Vermutlich, weil es einen größeren Teil der Identität gebildet hatte und einnehmender für einen war, weil man mehr daran glaubte, als an die eigene Seele.

Losgelöstsein durch eigenes Bemühen - SuE

Devino M., Freitag, 25. August 2017, 02:49 (vor 446 Tagen) @ Devino M.

Die Strahlen und die Einweihungen -
Einweihung IV. Die Grosse Entsagung oder Kreuzigung

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2500/file2526.html

Ich möchte euch bitten, über diese Einweihung der Entsagung nachzudenken und in eurem täglichen Leben immer daran zu denken, dass dieser Vorgang, der die Kreuzigung des niederen Selbstes mit sich bringt, nur durch die tägliche Übung der Loslösung möglich gemacht wird. Das Wort «Loslösung» ist im Osten der Ausdruck für unser Wort «Entsagung». Das ist der praktische Nutzen solcher Auskunft, wie ich sie euch hier gegeben habe. Auch möchte ich euch bitten (so seltsam es auch scheinen mag), euch an die Kreuzigung zu gewöhnen, wenn ihr dieses Wort benützen wollt; euch ans Leiden mit Losgelöstsein zu gewöhnen, immer wissend, dass die Seele überhaupt nicht leidet und dass es für den Meister, der Befreiung erreicht hat, kein Leid und keine Todesqual gibt. Jeder einzelne der Meister hat allem, was materiell ist, entsagt. Sie wurden aus den drei Welten durch ihr Eigenes Bemühen herausgehoben; sie haben sich von allen Behinderungen losgelöst; sie haben die Hölle hinter sich gelassen und die Worte «Geister, die im Gefängnis sind» beziehen sich nicht mehr auf sie. Sie taten dies nicht für selbstsüchtige Zwecke. In den frühen Tagen auf dem Probepfad steht selbstsüchtiges Streben im Bewusstsein des Aspiranten zuvorderst; jedoch, während er den Pfad und auch den Pfad der Jüngerschaft geht, lässt er alle solchen Beweggründe hinter sich (eine geringere Entsagung) und sein einziges Ziel beim Suchen der Befreiung und der Freiheit von den drei Welten besteht darin, der Menschheit beizustehen und zu helfen. Diese Hingabe an das Dienen ist das Merkmal der Hierarchie.
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Noch weiter besehen in der Hinsicht, dass es vorrangig sogar darum geht, einzusehen, dass es keine Kluft gibt, und dies der wesentliche Sinn und Großteil allen Bestrebens ist, wäre also dann entscheidend auch das eigene Bemühen in den Vordergrund zu stellen.

So lange es natürlich selbstsüchtig durchdrungen und nicht seelendurchdrungen ist, kann es natürlich nirgends hinführen und würde durch ein gesteigertes Verlangen sogar von einem nur fort zu irgend einem Naturtreiben letztlich hingleiten. Ist es doch soweit seelendurchdrungen, dann ist das eigene Bemühen gänzlich entscheidend, denn es bildet genau den Rahmen, der als Aufhängung letztlich für einen selber dient.

Denn alles was nicht aus eigenem Bemühen gründet, und eine andere Quelle voraussetzt, wird lediglich zu einem Teil der jeweiligen Quelle. Entscheidend ist dieses wohl auch erst ab der 4.Einweihung, da es elementar dann um den Aufbau der eigenen Monade geht. Ab der 3.Einweihung beginnt es aber durchaus eine gewisse Rolle zu spielen, allerdings auch ebenso schon zuvor, damit man überhaupt dorthin gelangt. Nur ist es dann mehr so, herauszufinden, was es alles nicht ist und diesem zunächst zu entsagen. Denn alles was für einen letztlich zählt, ist allem voran das, was man selbst errungen hat und was als Teil eigenen Bemühens dann einem zufällt, statt von einem weg dorthin, woraus es nach jeweiligem Bemühen begründet hervorging.

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