Den Staat stürzen? (alle)

Devino M., Montag, 12.01.2026, 22:17 (vor 1 Tag, 4 Stunden, 37 Min.) @ Devino M.

"Denn wenn ein Staat stürzt, so stürzen auch seine Gesetze."

~ Martin Luther ~
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Wer oder was ist der Staat? Unabhängig, was westliche Philosophen darunter verstanden und auf die gesamte Menschheit ausgedehnt: Der Staat ist ein Teilkollektiv, dass sich zusammengeschlossen hat nach gewissen Regeln und Gesetzen in einem gewissen Landesabschnitt zusammen zu leben. Die Rolle des Staates besteht die Sicherung der Regeln und auch der Landesbewohner, nach innen wie außen hin. Doch Sinn des Ganzen ist sowohl die Legitimität des Staates (durch das Landesvolk), wodurch der Staat auch seine Macht erhält - wodurch die Macht nicht vom Volk zu trennen ist - auf der einen Seite. Auf der anderen Seite ist es eine umfassendere Ordnung, nach welchen vereinbart wurde zusammen zu leben, ohne dass ein jeder ständig gegen Jeden versuchen muss "sein" Recht geltend zu machen.

Der Staat ist kein Organ, welches seine Macht ohne das Volk von sonst woher erhält. Außer eben daher, dass es eine kosmische Ordnung gibt, wonach alles an Sub-Systemen Anleihen hat, ähnlich wie jede Politik eines Landes seine Macht durch das Volk erhält. Ohne das Volk, wo wäre da welche Macht, wenn sich 10 Politiker hinstellen und etwas wollen wollten? Wäre es nicht einfach nur irgend eine Gruppe, als solches? Wer ist das geistige System? Ist es nicht der Logos, in dessen Aura sich alles vollzieht, samt aller Anwesenden im Geist und äußeren Äther und Teilhaber am Kollektiv. Wer pflegt das geistige System, wenn nicht die vielen geistigen Helfer? Oder glaubt man das Übel hält eine höhere, hilfreiche und positive Ordnung für alle bereit? Wenn das Zeichen des Übels stets von größter Selbstsucht geprägt ist und der vorteilhafte Gebrauch von allem, ein unleugbarer und wesentlicher Beweggrund ist.

Es ist immer so leicht, etwas also einfach nur abschaffen oder zerstören zu wollen. Doch alles was besteht, besteht aufgrund dessen, dass es erst gedacht wurde. Die Frage ist, wo ist die neue Idee und das Konstrukt, was überzeugend besser ist, um einem System der Dinge dieser oder jenseitiger Welt, als Ersatz zu dienen? Und dabei sieht man sich hier eher geistig auch in Verbindung mit den Mitwirkenden im/ums Melchizedek-Forum, eher auf dem Pfad der Transformation und Auflösung des alten wandeln. Der Anspruch besteht in einer Vision dessen, wie es besser sein kann und weniger darin etwas aus Abneigung zu transformieren. Umgekehrt wird es so sein, dass man die Dinge die man aus Seelenwegen zugleich transformiert eigentlich scheinbar äußerlich mag und sich in irgend einer Weise dahin innerlich bewogen sein wird, diesem oder jenem zuzuwenden.

Das begrenzte Bewusstsein zeigt sich dadurch, dass es meint gegen etwas größeres und äußeres außer sich ankämpfen zu wollen, wodurch es dann einen Sieg der Freiheit erringen kann. Doch alles geistige System wird überwiegend von positiven Wesenheiten und der geistigen Hierarchie gepflegt und den Menschen bereit gestellt. Der Sieg bestünde, sich geistig schlechtere Umstände für alle zu erschaffen, wollte man dagegen ankämpfen. Nimmt man Staatswesen und Finanzsystem, ist auch hier vieles doch nur auf der Gier energetisch gewachsen, wie diese eingebracht wurden. In einem System ist immer das, was eingebracht wird, es ist ja nichts von nichts da. Wie so oft ist das Wesen an dem die Welt genesen darf, der Bewusstseinswandel. Alles ist doch der Ausdruck aktuellen Bewusstseins im gewissen Frequenzspektrum gemäß der gepflegten Schwingung.

Woher soll etwas Gutes kommen, außer man erzeugt es oder es wird von jemand anderem erzeugt und übergeben. Doch welcher Geist trifft welchen Geist und welches Gemüt auf welches Gemüt? Es schließt natürlich nicht aus, dass es verschiedenes Übel gibt, welches sich gegenseitig begünstigt und sich versucht Raum mittels Verdunkelung zu beschaffen. Und es mag manches stark in selbstsüchtiger Weise und auf Kosten vieler ausgenutzt sein usw. Auch mögen viele finsteren Dinge sich vollziehen, bis hin, dass man sich schwer tun wird, einen höheren Sinn dahinter zu finden. Letztlich ist alles aber eine Frage dessen, was wir als Menschheitsfamilie in dem Sinne akzeptieren wollen.

Der Gedanke, man könne ja nichts dagegen ausrichten, ist ein Gedanke, der nur dazu da ist, die Ohnmacht zu nähren. Da die Ursache sich doch offensichtlich nicht aus der Physis sondern aus dem Geiste ergibt - da kein Physischer Körper ohne Geist oder Bewusstsein darin etwas gegen andere anrichtet - ist es doch stets die Energie die wirkt und der Geist, der den Willen lenkt und fokussiert (oder dazu verwendet wird). Das bedeutet, es geht um das Bewusstsein und nicht um die äußeren Körper, die als Werkzeug dienen; worin alle Ursache für alle Zustände und Umstände resultieren auf Erden. Muss der Geist stets also auf die äußerst materielle Weise erst belehrt werden oder ist dies das Werkzeug? Alles auf seiner Ebene. Also ließe sich durch eine gewisse Geisteshaltung sehr viel erreichen.

Jeder kann grundsätzlich mittels positiver Ausrichtung und Verbindung zu höheren Ebenen jederzeit etwas im Menschlichen Kollektiv verändern - mit negativer Beeinflussung genau so, aber das wird ja häufig genug in verschiedenster Hinsicht bewiesen. Genau so, kann eine positive Weltvorstellung und Vision, wohin die menschliche Entwicklung geht, jeden Tag ein Stück dazu beitragen. Schlimmer ist es doch unbewusst negative Gedankenformen einfach nur mit zu ernähren? Wie solche, wie: "ich kann allein da doch nichts ändern". Das ist zumindest mittelbar destruktive Gedankenteilhabe! Jeder Gedanke, ja jedes positive Gefühl zählen. Jeder positive Beitrag zum Geistigen System, was wir sind. Und dann sich lieber 10x am Tag überlegen, wie man ein positives System für alle schaffen kann, als mit einem Gedanken "ich kann ja eh nichts dran ändern" es abzutun.

Die äußere Änderung muss jeder für sich vollziehen und man kann es in seinem Umfeld entsprechend für sich zunächst ausrichten und herrichten. Allerdings sind wir auch der Staat, wenn man so will, ist immer noch besser, als einfach ein negatives Projektionsfeld zu nehmen und seinen Unsinn wegzuprojizieren, in der Annahme, man wäre dadurch besser dran (auch wenn die Quelle der Projektion selbst die Ursache des Projizierten mehr verkörpern mag, als das angetroffene Spiegelbild). Man erhöht sich nicht dadurch, dass man andere erniedrigt, weil es außerhalb des Gerangels von keiner grundsätzlichen höheren Entwicklung des Bewusstseins begleitet sein kann.

Und so ist es oft die Frage, gegen welches System ist man da überhaupt - gerade wenn man sich mit spirituellen Dingen umgibt oder danach ausrichtet? Gegen welchen Staat projiziert man was? Wer ist das Gegenbild, außer das eigene Selbst, dass als Empfänger alles wieder einsammeln darf, vor allem, gerade wenn man sich nicht mit dem Weltkollektiv selbst vermengen und darin verlieren will? Es gibt keine äußere Regierung, die nur gutes Will und keine die ausschließlich und vollständig vom Übel getrieben wird. Denn alles ist ein Ausdruck aus Vielem und vor allem aus allen Energien die im Spiel sind und alle Akteure sind aus dem Grund da, weil die Energiekonstellation es ermöglicht.

Der Kampf gilt nicht dem Fleisch und Blut, sondern den Geistermächten, die ersteres destruktiv gebrauchen und missbrauchen. Was die dämonische Natur widerspiegelt gemäß Krishna. Gibt es letztlich eine Grundlage für alles Übel und ist es dadurch Gottgewollt? Nicht unbedingt, wenn der Logos selbst Unterstützung durch Archetypen erhält, die das Übel aus seiner Aura herausziehen letztlich. Dennoch hat sich jedes Leben das Leben auf seine Weise verdient. Und alles im Jenseits, ist bekanntlich als Geschöpf irgend eines Diesseits auf seiner Ebene entstanden und der Einfluss im Diesseits wird meist durch Einladung erst ermöglicht. Nicht alles innerhalb der Schöpfung ist daher ein gelungenes Experiment.

Es stellt sich mehr die Frage, warum sich das Übel entschieden hat, auf Seiten der negativen Polarität auszurichten? Für gewöhnlich ist es unmittelbar oder mittelbar Selbstsucht und der unmittelbare Vorteil. Es ist eine Antipathie gegen die Schöpfung letztlich, die den extrem destruktiven Fall begünstigt. Zwar ist vieles relativ, weil es nur in der Erscheinungswelt sich vollzieht und nicht viel höheren Einbezug und Sinn und Zweck somit haben mag, jedoch ist es immer die Frage, warum die bestimmte bedingte Energie da ist und so zum Ausdruck kommt? Das Übel selbst ist oft außer Stande, sich aus starken niederen Trieben zu befreien, jedoch hat es sich mutwillig und nicht selten mit viel Ausdauer dahin gebracht - immer wieder gegen Empathie und Verständnis handeln, ist auch eine Kunst die nicht viele auf die Spitze getrieben bekommen - jedoch was von allem einwirkenden und herrschenden ist der Mensch und was sind welche Kräfte und andere Gewalten?

Ist es mehr Physisch oder Geistig? Und ließe sich da wirklich nichts machen? Oder wären klare Regeln, nach denen wir uns als Menschheit einigen würden fortan zu leben, die allen zugute kommen und fair für alle sind bereits genug, um sehr viel verschiedenem Übel den Raum zu nehmen? Und machte man so weiter, wäre für das Übel kein Platz mehr plötzlich da auf Erden, um irgend etwas anzurichten. Ist es also das tätige Physische Organ das Problem? Warum also ist die Grundannahme bei vielen da, die äußere Welt müsse auf äußere Weise gerettet werden? Ein anderes Denken heute, erschafft eine andere Welt von morgen. Und abhängig vom Schwingungsniveau des Denkens, gäbe es keinen Raum oder auch keine freiwilligen Akteure für das Übel verschiedener Art mehr. Damit trägt jeder und jederzeit dazu bei, im Rahmen seines Brennpunkts (und die wesentliche Verantwortung liegt hier bei Eingeweihten dann), das negative Wirken zu stören und zu unterbinden und durch das nährende zu ersetzen.


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