Von irgendwas kommt's - BG 14:9 (alle)

Devino M., Samstag, 11. November 2017, 01:57 (vor 282 Tagen) @ Devino M.

Bhagavad Gita 14:9

Yogananda:
Sattva bindet den Menschen an das Glück, Rajas an die Tätigkeit; und Tamas bindet ihn an falsche Vorstellungen, weil es seine Urteilskraft trübt.

Prabhupada:
O Nachkomme Bharatas, in der Erscheinungsweise der Tugend wird man durch Glück bedingt, in Leidenschaft durch fruchtbringende Tätigkeiten, und die Erscheinungsweise der Unwissenheit, die das Wissen des Menschen bedeckt, bedingt einen durch Verrücktheit.

Reclam:
Die "Wesenheit" verlockt zur Lust,
Die "Leidenschaft" regt an zum Tun,
Die "Dunkelheit" verwirrt den Sinn,
Und sie verführt zu faulem Ruhn.

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Von irgendwas, kommt irgend das..
und hinterher will's keiner gewesen sein!
Oder doch?

Zwar sollte man auch einfach mal was tun können, ohne all zu viel darüber erst gegrübelt zu haben, jedenfalls einerseits, andererseits ist doch der Anfang in allen Dingen durchaus elementar.

Denn das, woraus eine Initialzündung entsteht, ist auch dem jeweiligen zuzuordnen und zugehörig, woraus es wurde. Denn im weitestgehenden Sinne ist dies das Elementarteilchen von allem, und alles um jeweiliges versammelt und darauf zurückzuführen, weil ohne dieses in den meisten Fällen alles andere auch nicht wäre.

Ein anderes Beispiel ist, dass oft festgestellt werden kann, im Falle von größeren Naturkatastrophen, dass Tiere dieses vorausahnen können, und sich davon machen, soweit sie können. Vielen Menschen fehlt der Sinn dafür, und womöglich begeben sie sich sogar blindlinks dorthin, obwohl sie zuvor noch in Sicherheit waren.

Woher kommt sowas? Na von irgend was, wovon auch immer sie (an)getrieben werden, in dem Moment, denn wenig oder auch nichts, kommt von und durch nichts.

Dennoch sollte man immer darauf achten, dass möglichst viel oder alles, von einem selbst entzündet wird. Damit es das eigene Licht ist und man nicht in fremdem Licht nur unterwegs ist, und zurecht besteht, wo man steht.. und dort dann auch bestehen kann.

Ansonsten, wofür war man, wenn man's doch net war, oder nichts davon wirklich war? Und was wird sein, was nicht ist oder war? Nur so viel doch, wie und was letztlich wirklich war, und somit ist und bleibt.


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